Wer betreut mein krankes Kind?

Wohnen die Großeltern oder andere vertraute Personen nicht nebenan, gibt es private Betreuungsdienste. Der örtliche Kinderschutzbund hat meist einen Überblick über die Anbieter vor Ort. Außerdem gibt es im Internet Informationen zu Notmütterdiensten. Jedoch sind dies wirklich nur Akutlösungen für den Notfall, die für Sie und Ihr Kind vermutlich nicht ganz einfach sind.

Ist ein Kind krank, fordert es vertraute Personen als Betreuer ein. Sinnvoller ist es daher, das Kind in gesunden Tagen an jemanden zu gewöhnen, der auch im Krankheitsfall kommen kann und will, und sich dann bereits auskennt und vor allem das Kind gut kennt. Hierzu bieten sich folgende Personengruppen an:
  • Leih-Großeltern: Es gibt zahlreiche Internetplattformen, über die man Leih-Omas findet. Aber auch privat ist dies zu organisieren: Über eine Anzeige oder indem man die nette Nachbarin anspricht. Geräde ältere, alleinstehende Menschen sind über eine solche Anfrage oft erfreut. 
  • Persönliche Tagesmutter: Mütter mit älteren Kindern schreckt so schnell nichts und sie sind nicht mehr so ans Haus gebunden. Zumindest für eine gewisse Zeit am Tag werden sie Sie entlasten können.
  • Erzieherinnen und Kinderkrankenschwestern in Fortbildung: Nicht jeder "normale" Babysitter ist bereit, ein krankes Kind zu betreuen. Es gibt aber zum Beispiel Studierende, die bereits eine Ausbildung und Erfahrung als Erzieherin oder Krankenschwester haben, und relativ flexibel sind. Am besten findet man diese übers Studentenwerk oder sozialpädagogische Hochschulen.